Freitag, 23. Februar 2018

*ZUFALL*



*TELEFON*


Heute Nacht habe ich eine Nummer geträumt, und beim Aufwachen wusste ich sie noch ganz klar und deutlich: 27 13 08.

Das war vor mehr als dreißig Jahren die Telefonnummer meiner Mutter, die jetzt bald zwanzig Jahre tot ist. Und auf einmal hatte ich eine solche Sehnsucht, diese Nummer anzurufen und ihr all das zu sagen, was ich, als sie noch lebte, nie hatte sagen können. Und ihr auch zu sagen: Du hattest recht, das Altwerden ist schwer. Ich verstehe das jetzt alles besser, und meine Strafe dafür, dir damals nicht zugehört zu haben, ist meine eigene Traurigkeit.

Ich sitze vor dem Telefon, wähle deine Nummer mit der richtigen Vorwahl. Die Automatenstimme sagt: " Die gewählte Rufnummer ist ungültig."

Ist sie nicht.


***


Vielen Dank für diese anrührende Geschichte, Elke Heidenreich!

Ich werde meiner Mam ab sofort ganz anders zuhören und freue mich, daß ihre Rufnummer - hoffentlich noch lange - gültig ist.......







 Ich finde, es war ein wunderbarer ZUFALL, daß mir dieses Buch zugefallen ist!



Montag, 19. Februar 2018

*NAANU*




Ein NAAN BROT!

 Ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon früher dieses indische Brot gebacken habe! Es ist relativ schnell zuzubereiten, schmeckt köstlich und ist mit dem gekauften gar nicht zu vergleichen - logisch ;)






Wer es nachbacken möchte, kocht am besten gleich mein MANGO CURRY nebenher. Da paßt es nämlich hervorragend dazu!  



 

Auch wenn es auf einem Hefeteig basiert, ist es kinderleicht nachzumachen! 
Hier sind die benötigten Zutaten aufgelistet:





Und hier gibt's die Anleitung dazu:


* Die gezuckerte Milch leicht erwärmen, die Frischhefe reinbröckeln und umrühren.

* Das Mehl in eine Schüssel geben. Eine Mulde formen und die Hefemilch vorsichtig reingießen.  Mit einem Geschirrtuch abdecken und für 15 Minuten an einem warmen Ort stellen. Ich heize dafür meinen Backofen 2 MINUTEN! auf 50 Grad. Dies ist dann der perfekte Ort zum Hefe erwecken :)

* Danach Salz, Öl, Joghurt und das Ei zum Mehlgemisch geben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. 

* Zugedeckt in den noch warmen Backofen stellen und warten, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert circa 1 Stunde.

* Den Teig nochmals leicht durchkneten und zu 6 gleichgroßen Kugeln formen. Kurz gehen lassen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 1 cm hohen Fladen ausrollen. Eine Pfanne mit ganz wenig Öl erhitzen und die Fladen einzeln von beiden Seiten circa 2 Minuten braten. 






Auf diesem Bild ist gut zu erkennen, wie fluffig die Fladen am Ende werden






Für die indischen Momente im Leben :)



Mittwoch, 7. Februar 2018

*ABRAKADABRA*




Vor einer Woche stolperte ich bei PINTEREST über einen *ZAUBERKUCHEN*, den ich sofort nachbacken mußte! Ein Teig, drei Schichten wurde versprochen. Unten entsteht eine feste Puddingschicht, darüber eine leichte Créme und oben lockerer Bisquit.






Hier kann man es gut erkennen.....daß bei mir nur durch die Nüsse drei Schichten entstanden ;) Aber dem Geschmack hat das keinen Abbruch getan! Für meinen ersten Versuch habe mich für die Pekannuß-Variante entschieden, da die Zutaten noch so gut in die Winterzeit passen. 







Wer jetzt auch gleich loslegen will, sollte folgende Zutaten im Haus haben:

*ZAUBERKUCHEN MIT PEKANNÜSSEN*

200 g Pekannüsse
120 g Butter
4 Eier
200 Zucker - braun
1 P. Vanillezucker
1 - 2 TL  Hot Apple Cider Gewürzmischung -
nicht im Originalrezept - paßt aber super gut dazu
1 EL Wasser
100 g Mehl
250 ml Milch und
eine magische Prise Salz
 






Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine ca. 23 x 23 cm große Form einfetten und mit Backpapier auslegen.

Die Pekannüsse grob hacken und die Hälfte davon auf den Boden der Form verteilen.

Die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen.

Das Eigelb mit dem braunen Zucker schaumig schlagen. Butter, Wasser, Vanillezucker und die Gewürzmischung langsam einrühren. Mehl und Salz hinzugeben und verrühren.

Die Milch leicht erwärmen und langsam unter Rühren zum Teig geben.

Das Eiweiß vorsichtig in drei Portionen unter den Teig rühren. Es sollen noch weiße Schaumklümpchen zu erkennen sein.

Teig in die Backform gießen und mit den restlichen Nüssen bestreuen. Eine Zauberformel nach Wahl murmeln ;) und im heißen Ofen 45 - 55 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Auskühlen lassen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

 





Und.....SIMSALABIM..... könnt Ihr danach zu einem Tässchen Kaffee einen wunderbaren Kuchen genießen!

 ***

Auch dieses Rezept mußte ich wieder abwandeln. Aber HIER bekommt Ihr das Originalrezept und HIER noch weitere Zauberkuchen-Varianten mit Zitrone,  Kokos,  Schoko-Guinness, Pudding oder mit Beeren. Klingt toll, oder!? 


Meine Empfehlung:

Nachbacken!!!



Samstag, 27. Januar 2018

*SEVEN*




SIEBEN Jahre ist mein Blog die Tage geworden!





Schon sieben Jahre koche ich Euch immer wieder das eine oder andere Süppchen





Mache Euch Lust auf meine Backwerke.....





und Desserts





Zeige Euch neue Restaurants......






und Cafés






Koche Schönes, was schnell zuzubereiten ist .......






und schmeckt!






Lasse Euch an unseren Feiern ein wenig teilnehmen






Kreiere fruchtige - meist alkoholfreie - Getränke






Zeige in größeren Abständen kleine DIY-Projekte






Nehme Euch mit auf meinen Reisen






Reiche Euch zwischendurch immer wieder mal ein Häppchen






Schenke Euch prächtige Blumenbilder






Empfehle meine Lieblingsbücher






und lasse Euch immer wieder an meiner heißgeliebten Teestunde teilnehmen!


***



Kaum zu glauben, was sich in den sieben Jahren alles so angesammelt hat! An den Besucherzahlen sehe ich, daß es Vielen Spaß macht, hier vorbeizuschauen und mitzulesen. Und weil es mich selbst wahrscheinlich am meisten freut, mache ich auch im achten Jahr weiter und hoffe, daß es für mich und für Euch weiterhin ganz viele









geben wird! 

Also einfach weiter dranbleiben. Ich würde mich freuen :)



Freitag, 19. Januar 2018

*LINSENWEISHEIT*




Winterzeit ist Suppenzeit! Und darum gibt's heute wieder einmal ein wärmendes Süppchen. Und was für Eines! Anfangs der Woche habe ich es bei Chili & Ciabatta entdeckt und sofort nachgekocht. Am ersten Tag schmeckte es mir schon sehr gut, aber am nächsten Tag war der Geschmack umwerfend. Würzig, tomatig, sättigend. Hier mein etwas abgewandeltes Rezept zum Nachkochen:

*LINSEN-TOMATEN-SUPPE*

2 EL Avocadoöl
100 g Zwiebelwürfelchen
1 Knoblauchzehe - durchgedrückt
3 cm Ingwerwürfelchen
1 EL Currypulver mild
Chiliflocken 
140 g rote Linsen
400 g stückige Tomaten - aus der Dose
400 g Cherrytomaten - frisch
500 - 800 ml Wasser - Menge anpassen
250 ml Kokosmilch
Meersalz
1 Limette





Das Öl erhitzen und die Zwiebelchen sanft 3 Minuten dünsten. Knoblauch, Ingwer und das Currypulver dazugeben und ca. 2 Minuten rührbraten. Die Linsen einrühren und eine weitere Minute mitbraten. Die Tomaten zugeben, salzen und mit Wasser auffüllen. Etwas Kokosmilch zurückbehalten und den Rest zur Suppe gießen. Alles zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und  20 - 25 Minuten köcheln lassen. Mit Meersalz und Chiliflocken abschmecken. Zum Servieren etwa Kokosmilch auf die Suppe geben und Limettenviertel dazu reichen.



Bild: Magalie Bucher


Außer, daß diese Suppe extrem fein schmeckt, sind diese kleinen roten Linsen noch sehr gesund. Zum Nachlesen hier etwas Weisheit 

***

Und noch eine Erinnerung zum Schluß.....EINGLASEN
Wie das geht?

Suppen, Eintöpfe, Soßen mit und ohne Fleisch einfach kochendheiß in Twist-off-Gläser füllen und sofort verschließen. Nach dem Erkalten im Kühlschrank lagern. Läßt sich problemlos wochenlang aufheben und schmeckt erhitzt wie frisch gekocht! 



Samstag, 13. Januar 2018

*KNÄCKEBRÖD*




Knackig, schwedisch, buttrig - hier ist unser Lieblings-Knäcke seit einiger Zeit! Ob es echt schwedisch ist, weiß ich gar nicht. Das Rezept ist aber aus meinem  schwedischen Koch- und Backbuch - und da ist es für mich automatisch schwedisch ;)






Wer gerne Knuspriges mag, sollte dieses Brot einfach mal backen. Es schmeckt köstlich, ist ratzfatz gemacht und hält sich ziemlich lange - falls es nicht vorher weggefuttert wird!






Ich habe diesmal gleich das doppelte Rezept genommen und die Hälfte in einer schönen Blechdose verschenkt. Hier kommt die Anleitung für ein Blech:

*KNÄCKEBROT A LA EMILIAS MAMA*

75 g Sonnenblumenkerne
70 g Sesamkörner
75 g Leinsamen
120 g Mais- oder Kichererbsenmehl 
1/2 TL Meersalz
50 ml Pflanzenöl
250 ml kochendes Wasser
*
1. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Alle Zutaten außer dem Wasser in einer großen Schüssel mischen. Das kochende Wasser zugießen und zu einem flüssigen Teig verrühren.

2. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den flüssigen Teig darauf ausstreichen.

3. Das Knäckebrot auf mittlerer Schiene eine gute Stunde backen.



Karin's Beweisfoto :)


Ich esse es am liebsten  dick mit Butter bestrichen und lasse ein paar Flöckchen Fleur de sel darüberrieseln. Meine Freundin Karin findet, daß ihr alter spanischer Käse perfekt dazu paßt.  

Probiert's aus, was Euch dazu am besten schmeckt und laßt es mich wissen :)



Samstag, 6. Januar 2018

*BEAUTIFUL*



Von meiner Freundin Kerstin, der Erbsenprinzessin,  habe ich diesen wunderschönen, duftigen Kranz zu Weihnachten bekommen. Selbstgemacht. Aus Organza-Tüll- und Baumwoll-Stoffstreifen. Ein federleichtes Schmuckstückchen!

 


Wie für meine Küche gemacht!

Ich mußte ihn Euch einfach zeigen :)